Parodontologie & Endodontie

Chronische Zahnfleischentzündungen (Parodontitis) sind auf dem Vormarsch. Viele Patienten leider heute darunter, häufig ohne es zu wissen. Die Entzündung des Zahnhalteapparates ist eine ernstzunehmende Folge der Gingivitis. Diese Erkrankung kann unbehandelt zu Zahnverlust und ernsthaften Allgemeinerkrankungen, wie z.B. Herzinfarkt oder Arteriosklerose, führen. Erste sichtbare Krankheitssymptome sind Zahnfleischblutungen. Klingen diese Blutungen nicht von selbst ab und verändert das Zahnfleisch seine blass rosa Farbe hin zu einem kräftigen Rot, dann hilft meistens nur noch eine zahnmedizinische Fachtherapie.

Rauchen ist ein nicht zu unterschätzender Risikofaktor für die Entstehung von Zahnfleischerkrankungen!

Die möglichen Therapien sind vielfältig, deshalb können abgestufte Maßnahmen erforderlich sein, wie z. B. die bakteriologische Keimbestimmung, das Reinigen und Glätten der Wurzeln, die Professionelle Zahnreinigung, Maßnahmen zum Knochenaufbau oder behutsame, mikroinvasive chirurgische Eingriffe.

Die moderne Endodontie gibt uns heute die Möglichkeit, die im Wurzelbereich erkrankten Zähne zu erhalten, die früher entfernt werden mussten.

Dabei entfernen wir einen nicht mehr zu erhaltenen, entzündeten Zahnnerv komplett, der Wurzelkanal wird mit präzisen Instrumenten, meistens maschinell, erweitert und mit einer speziellen Spülung desinfiziert. Wenn dann die Schmerzfreiheit über einen längeren Zeitraum anhält, verschießen wir den Wurzelkanal mit einer Spezialfüllung. Der Zahn kann dann mit einer Krone oder Füllung versorgt und somit in seiner Substanz erhalten werden.